Rheintor

Linn besaß drei Tore (Bruchtor, Steintor und Rheintor), die jeweils von einem Pförtner bewacht wurden. Dicht neben dem Torhaus des Bakenhofes und dem Torwächterhäuschen befand sich bis 1825 das östliche Stadttor, das sogenannte Rheintor. Der ungefähre Grundriss des Tores ist im Straßenpflaster durch Ziegellagen kenntlich gemacht. Es handelte sich um ein einfaches Turmtor, das vermutlich in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts errichtet wurde.

Linn besaß drei Tore (Bruchtor, Steintor und Rheintor), die jeweils von einem Pförtner bewacht wurden. Das Bruchtor im Westen (Richtung Krefeld) und das Rheintor im Osten sahen offenbar ähnlich aus, beide waren als einfache Turmtore errichtet. Das Steintor im Süden zeigte sich dagegen aufwendiger gestaltet, denn es besaß ein sogenanntes Vortor (auch Torzwinger genannt). Dabei handelte es sich um ein niedrigeres Außentor, das mit dem Torturm dahinter durch zwei Flankenmauern verbunden war. Im urspünglich nach oben offenen Innenhof (Zwinger) konnte ein eingedrungener Feind leichter vom Turm aus bekämpft werden.